Generalversammlung 2026

Eine Verabschiedung, die Begrüßung und Vorstellung von Angehörigen der Kreisfeuerwehrführung, eine Neuaufnahme und eine besondere Ehrung prägten die Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Geckenau.

40 Jahre gehört Detlef Schroll bereits der Wehr an. Von 1994 bis 2006 agierte er als Kommandant. Nun konnte er aus der Hand von Kdt. Wolfgang Grom die Würdigung für sein Engagement im Dienst am Nächsten in Form einer Dankurkunde sowie eines Dorfladen-Gutscheins entgegennehmen.

Detelf Schroll (Mitte) gratulierten (von links): KBI Wawretschka, KBM Rückert, Kdt. Grom, 2. Kdt. Seufert, Bürgermeister Seufert und KBI Weber.

Als Nachfolger des verstorbenen KBI Thomas Graumann, dem zu Beginn ein ehrendes Gedenken gewidmet worden war, stellte sich KBI Manfred Wawretschka aus Nordheim im fast vollbesetzten Feuerwehrheim vor. Er freute sich in seinem Grußwort über die stattliche Anzahl von sieben Geckenauer Mädchen und Jungen, die in der Kinderfeuerwehr aktiv sind, und dort von Steffen Prax und Kai Stangenberg betreut werden. „Das ist super. Bitte weitermachen“, forderte er auf. An die Stelle von Steffen Rückert ist KBM Andreas Weber aus Unsleben gerückt, der in seiner Antrittsrede betonte, dass auch „kleine Wehren besonders wichtig sind“. Mit einem Präsent bedankte sich Wolfgang Grom auch bei KBM Steffen Rückert, der 16 Jahre lang für die Wehr zuständig war.

16 aktive Wehrmänner zählt die örtliche Wehr. Mit Shramik Lal Ranjit nahm Grom einen jungen Nepalesen per Handschlag neu in sein Team auf.

Kommandant Wolfgang Grom nahm den jungen Nepalesen Shamrik Lal Ranjit in die Geckenauer Feuerwehr auf und überreichte ihm ein rotes Feuerwehr-T-Shirt.

Im Anschluss an die Protokollverlesung durch Schriftführer Christian Mutz nannte Wolfgang Grom in seinem Jahresbericht u. a. den Verkehrsunfall an der Bündkreuzung. Er wies auch darauf hin, dass sechs Übungen abgehalten wurden. Für heuer sind auch eine Senioren- und Frauenübung sowie eine gemeinsame Übung mit den Ortsteilwehren des Besengaus vorgesehen. Der Feuerwehrverein plant für dieses Jahr wieder ein Traktortreffen und den traditionellen Familienfeuerwehrtag im August. Im Herbst sollen dann Renovierungsarbeiten im vorderen Gastraum des Feuerwehrheims starten, kündigte Vorsitzender Wolfgang Grom an und forderte zur Mitarbeit auf. Über gesunde Vereinsfinanzen berichtete Kassier Peter Waizmann, dem von den Kassenprüfern Steffen Prax und Christopher Grom eine tadellose Arbeit bescheinigt wurde.

Osterbrunnen 2026

Nicht nur die Geckenauer Kids freuen sich über den geschmückten Osterbrunnen.

Pünktlich zum Start in den Frühling und zur Einstimmung auf das anstehende Osterfest hat sich der Dorfbrunnen im Zentrum von Geckenau wieder in einen bunten Osterbrunnen verwandelt.

Sonnenschein und angenehm frühlingshafte Temperaturen animierten vor einigen Tagen eifrige kleine und große Dorfbewohner wieder einmal zum traditionellen Schmücken des alten Brunnens in der Dorfmitte. Bunte Ostereier, wunderschön gebundene Kränze, Moos, Weidenkätzchen, Efeu und ein toller Blumenschmuck, der von der örtlichen Gärtnerei Schmeußer gespendet wurde, verzieren nun das alte Brunnenrund und machen es so zu einem echten Hingucker.

Wie uns Wikipedia verrät, hat sich der ursprünglich aus der Fränkischen Schweiz stammende Brauch, in der Zeit vor Ostern öffentliche Dorfbrunnen mit bemalten Ostereiern und anderen Verzierungen als Osterbrunnen zu schmücken, seit den 1980er Jahren auch in weiten Teilen Süd-, Mittel- und Ostdeutschlands verbreitet. So auch seit vielen Jahren in Geckenau mit seinem hübschen Dorfbrunnen.

Die beteiligten Dorfkinder waren hochmotiviert und voller Tatendrang, den Dorffrauen beim Schmücken zu helfen. Alle freuen sich, wenn in den kommenden Tagen viele Einwohner und Besucher am Osterbrunnen Gefallen finden.

Geckenau Helau!

Ein fröhlicher Kinderfasching mit Groß und Klein wurde in Geckenau gefeiert. Mit dabei auch das Bastheimer Prinzenpaar (vorne links und rechts).

Weihnachts-Hilfstransport 2025 in’s Ahrtal

Seit der schrecklichen Flutnacht im Sommer 2021 organisiert die „Ahrtal Fluthilfe Geckenau“ Benefizaktionen, Spendenaufrufe und Hilfstransporte. Insgesamt schon zwölfmal ist man seitdem zu betroffenen Menschen gefahren, hat man Mobiliar, Fahrräder, Haushaltsgeräte und Brennholz an die Opfer verteilt, hat man insbesondere auch den Menschen mit Handicap der Lebenshilfe Ahrweiler, die damals zwölf Menschenleben im Wohnheim Sinzig beklagen mussten, mit Lebensmitteln und Geldspenden unter die Arme gegriffen.

Kurz vor dem Jahreswechsel ist nun einer der Hauptinitiatoren der „Ahrtal Fluthilfe Geckenau“, Wolfgang Grom, mit Helferinnen und Helfern aus Geckenau, Wegfurt und Oberstreu und mit einem von der Fa. Alexander Dorst, Oberstreu, incl. Sprit zur Verfügung gestellten LKW erneut ins Ahrtal gefahren.

Diesmal konnten sie mit einem von einem 75-jährigen Rentner aus Eußenhausen gespendetem Brennholz, mit selbstgebackenen Christstollen, mit von der Mellrichstädter Wirsingmühle gesponsortem Mehl und mit Eiern vom Reyersbacher Eierhof Then vielen Menschen im Ahrtal noch eine nachträgliche weihnachtliche Freude bereiten.

Dabei mussten die Helfer aus der Rhön feststellen, dass auch viereinhalb Jahre nach der Flutkatastrophe noch längst nicht alle Wunden vernarbt sind. Mit großer Freude und Dankbarkeit wurden auch diesmal wieder die Spenden entgegengenommen.

Insgesamt wurden durch die Ahrtal-Hilfsaktion nun schon 60.500 € an Geldspenden, 220 Ster Brennholz und zahlreiche Sachspenden gesammelt und an die Flutopfer weitergereicht.

Spenden werden auch weiterhin gesammelt und weitergereicht – gerne an das Hilfekonto des Geckenauer Feuerwehrvereins mit der IBAN: DE29 7935 3090 0011 0693 25Stichwort „Flutopfer“