Mehrtagesausflug 2026: Ab an den Bodensee!

Sie ist schon zu einer schönen Tradition geworden: Die alljährliche, mehrtägige Ausflugsfahrt des Feuerwehrvereins Geckenau über Fronleichnam.

In diesem Jahr hatte Vereinsvorsitzender und erfahrener Reiseorganisator Wolfgang Grom den Bodensee zum Ziel erklärt. Und auch heuer stiegen nicht nur Vereinsangehörige, sondern zahlreiche Reiselustige aus der ganzen Umgebung am frühen Morgen in den Bus. Insgesamt 48 Personen zählte die Reisegruppe, die sich auf den Weg gen Süden machte. Zunächst steuerte man Bregenz, die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg an, ehe die Rhöner am Nachmittag in ihrem Feldkircher Hotel ankamen.

Am zweiten Reisetag stand eine Bregenzerwald-Rundfahrt mit Abstecher in Lech und Zürs auf dem Programm. Höhepunkt dabei für viele der Besuch einer Käserei, in der man auch so manches Schmankerl probieren durfte. Am Abend schwangen die Fahrtteilnehmer zu zünftiger Musi das Tanzbein.

Am Vormittag des nächsten Tages kamen nicht nur die Motor- und Technikinteressierten beim Besuch des „Auto- und Traktormuseums“ in Uhlidigen-Mühlhofen auf ihre Kosten. Anschließend ging es weiter nach Friedrichshafen, wo sich viele für einen Stadtbummel, Cafébesuch oder fürs Shopping begeisterten. Bevor am nächsten Nachmittag wieder die Reise zurück in die heimatliche Rhön angetreten wurde, erlebten die Fahrtteilnehmer noch eine entspannte Schifffahrt auf dem Bodensee. Dabei ging es von Bregenz in die ehemalige Reichsstadt Lindau, deren Wahrzeichen – der Leuchtturm und der Löwe am Bodensee-Hafen – wohl jedermann kennt.

Mit schönen Erlebnissen, Begegnungen und Gesprächen im Gepäck sowie bestens versorgt ,kam man nach einem abschließenden Abendessen wieder wohlauf zuhause in Geckenau an.

Überall glückliche Gesichter konnte man beim Bodensee-Ausflug des Feuerwehrvereins Geckenau sehen. Die Fahrtteilnehmer stellten sich bei Birnau mit dem Bodensee im Hintergrund zum Erinnerungsfoto.

Generalversammlung 2026

Eine Verabschiedung, die Begrüßung und Vorstellung von Angehörigen der Kreisfeuerwehrführung, eine Neuaufnahme und eine besondere Ehrung prägten die Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Geckenau.

40 Jahre gehört Detlef Schroll bereits der Wehr an. Von 1994 bis 2006 agierte er als Kommandant. Nun konnte er aus der Hand von Kdt. Wolfgang Grom die Würdigung für sein Engagement im Dienst am Nächsten in Form einer Dankurkunde sowie eines Dorfladen-Gutscheins entgegennehmen.

Detelf Schroll (Mitte) gratulierten (von links): KBI Wawretschka, KBM Rückert, Kdt. Grom, 2. Kdt. Seufert, Bürgermeister Seufert und KBI Weber.

Als Nachfolger des verstorbenen KBI Thomas Graumann, dem zu Beginn ein ehrendes Gedenken gewidmet worden war, stellte sich KBI Manfred Wawretschka aus Nordheim im fast vollbesetzten Feuerwehrheim vor. Er freute sich in seinem Grußwort über die stattliche Anzahl von sieben Geckenauer Mädchen und Jungen, die in der Kinderfeuerwehr aktiv sind, und dort von Steffen Prax und Kai Stangenberg betreut werden. „Das ist super. Bitte weitermachen“, forderte er auf. An die Stelle von Steffen Rückert ist KBM Andreas Weber aus Unsleben gerückt, der in seiner Antrittsrede betonte, dass auch „kleine Wehren besonders wichtig sind“. Mit einem Präsent bedankte sich Wolfgang Grom auch bei KBM Steffen Rückert, der 16 Jahre lang für die Wehr zuständig war.

16 aktive Wehrmänner zählt die örtliche Wehr. Mit Shramik Lal Ranjit nahm Grom einen jungen Nepalesen per Handschlag neu in sein Team auf.

Kommandant Wolfgang Grom nahm den jungen Nepalesen Shamrik Lal Ranjit in die Geckenauer Feuerwehr auf und überreichte ihm ein rotes Feuerwehr-T-Shirt.

Im Anschluss an die Protokollverlesung durch Schriftführer Christian Mutz nannte Wolfgang Grom in seinem Jahresbericht u. a. den Verkehrsunfall an der Bündkreuzung. Er wies auch darauf hin, dass sechs Übungen abgehalten wurden. Für heuer sind auch eine Senioren- und Frauenübung sowie eine gemeinsame Übung mit den Ortsteilwehren des Besengaus vorgesehen. Der Feuerwehrverein plant für dieses Jahr wieder ein Traktortreffen und den traditionellen Familienfeuerwehrtag im August. Im Herbst sollen dann Renovierungsarbeiten im vorderen Gastraum des Feuerwehrheims starten, kündigte Vorsitzender Wolfgang Grom an und forderte zur Mitarbeit auf. Über gesunde Vereinsfinanzen berichtete Kassier Peter Waizmann, dem von den Kassenprüfern Steffen Prax und Christopher Grom eine tadellose Arbeit bescheinigt wurde.

Weihnachtsfahrt 2025 – Tegernsee, Regensburg & mehr

Weg von tristem Nebelgrau und Nieselregen in der Rhön und hin zu Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Der Geckenauer Feuerwehrverein hatte das richtige Los gezogen, als er mit 47 Teilnehmern aus nah und fern zu seinem schon traditionellen Ausflug in der Vorweihnachtszeit von der Rhön aus gen Süden aufbrach.

Unter der bewährten Führung von Kommandant und Vereinsvorsitzendem Wolfgang Grom steuerte man heuer den schönen Tegernsee an, wo nicht nur eine Schifffahrt auf die Reisegruppe wartete, sondern auch ein Besuch des dortigen Weihnachtsmarktes auf dem Programm stand. Die Rhöner genossen dabei sichtlich nicht nur das freundliche Wetter, sondern auch das Ambiente einer südbayerischen Veranstaltung im vorweihnachtlichen Gewand. Nach der Übernachtung in Kiefersfelden nahe der österreichischen Grenze ging es dann am nächsten Tag von Oberbayern in die Oberpfalz, wo man – dann allerdings bei Nieselregen – den traditionsreichen Christkindlmarkt in Regensburg einen Besuch abstattete.

Den zünftigen Abschluss des Adventsausflugs bildete schließlich auf der Heimfahrt das schon zur liebgewordenen Gewohnheit gewordene Schnitzelessen in Viereth. Alle Fahrtteilnehmer waren sichtlich angetan von der kleinen Auszeit inmitten der hektischen Zeit vor dem Weihnachtsfest.

Der Tegernsee war eines der Ziele des diesjährigen Ausflugs des Geckenauer Feuerwehrvereins.

Jahreshauptversammlung Feuerwehr & Feuerwehrverein

Zwei Jahreshauptversammlungen in knapp einer Stunde über die Bühne zu bringen, das ist wohl nur bei der Freiwilligen Feuerwehr Geckenau möglich. Kommandant und Vorsitzender Wolfgang Grom führte die Zusammenkunft der Wehr wie auch des Feuerwehrvereins heuer in Rekordzeit durch. Nach der Protokollverlesung durch Feuerwehr-Schriftführer Christian Mutz wies der Kommandant in seinem Tätigkeitsbericht darauf hin, dass die 16köpfige Wehr 2024 insgesamt sechs Übungen durchgeführt hatte. Höhepunkte waren die Gemeinschaftsübung der Bastheimer Ortsteilwehren in Reyersbach sowie die Abschluss-Funkübung des Bezirks mit 50 Teilnehmern gewesen. U.a. hatte man 2024 die turnusmäßige Erste-Hilfe-Auffrischung durch Peter Kirchner vom Malteser Hilfsdienst angeboten. Dass sieben Geckenauer Kinder zur Bastheimer Kinderwehr „Feuerdrachen“ gehören, „finde ich echt gut !“, freute sich Wolfgang Grom. Ein dickes Dankeschön gab es aus seinem Mund für die beiden Nachwuchsbetreuer Kai Stangenberg und Steffen Prax. Für heuer ist wieder eine Senioren- und Frauenübung geplant.

70 Mitglieder zählt der Geckenauer Feuerwehrverein, der einzige Verein im Dorf. Über die Vereinsfinanzen informierte Kassier Peter Waizmann. Die beiden Kassenprüfer Christopher Grom und Steffen Prax bescheinigten ihm eine tadellose Arbeit. Veranstaltungen, wie der traditionelle Kinderfasching oder das Maibaum-Aufstellen, bereicherten auch im Vorjahr wieder das Dorfleben. Verschiedene Ausflüge, der Familien-Feuerwehrtag, aber auch das erstmals durchgeführte Traktortreffen zugunsten der Geckenauer Ahrtal-Fluthilfe haben im letzten Jahr große Resonanz gefunden. Die Hilfstransporte ins Ahrtal waren auch Gegenstand eines Infotreffens mit zahlreicher politischer Prominenz gewesen, wobei das besondere Engagement gewürdigt wurde. Ehrenamtlichen Einsatz hatten die Floriansjünger auch beim Anstrich des alten Feuerwehrhauses, der Plakatanschlagtafel sowie des Buswartehäuschens gezeigt. Für dieses Jahr sind neben verschiedenen Ausflügen auch eine Feier anlässlich des 30jähr. Bestehens der Feuerwehr-Fußballmannschaft, der sog. „Besengau-Löwen“, vorgesehen.

Mit einem Präsent bedankte sich Kommandant Wolfgang Grom bei der „Lady für Alles“, Elke Müller, die seit Jahren ehrenamtlich das Feuerwehrheim reinigt und auch noch hin und wieder hinter der Theke steht.

Geckenauer Engagement für Inklusion, Integration und Ahrtal-Hilfe gewürdigt

Kann eine kleine Ortsfeuerwehr erfolgreiche Inklusions- und Integrationsarbeit leisten und damit als Vorbild in der heutigen Zeit dienen? Im Besengau kann diese Frage mit einem klaren und deutlichen „Ja“ beantwortet werden. Denn die Freiwillige Feuerwehr in Geckenau zeigt schon seit Jahren, wie gut das gemeinsame Miteinander von Menschen mit Handicap und afghanischen Flüchtlingen und erfahrenen Feuerwehrmännern beim Dienst am Nächsten funktioniert.

Im Rahmen einer Zusammenkunft konnte Feuerwehrkommandant und Feuerwehr-Vereinsvorsitzender Wolfgang Grom hochrangige Kreis- und Landespolitiker, wie Innenstaatssekretär Sandro Kirchner, Landtagsabgeordneter Steffen Vogel, Landrat Thomas Habermann, CSU-Kreisverbandsvorsitzender Christoph Herbert und Bastheims Bürgermeister Tobias Seufert, sowie KBM Steffen Rückert und Geschäftsstellenleiter Peter Hehn, VG Mellrichstadt, im Beisein zahlreicher Feuerwehrkameraden und Angehöriger sowie Spender der „Ahrtal-Fluthilfe Geckenau“ über das Engagement der Geckenauer Wehr informieren. Gerne hätte Wolfgang Grom auch den bayer. Innenminister Joachim Herrmann willkommen geheißen. Doch dieser musste, da kurzfristig erkrankt, sein Kommen ebenso absagen wie Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär.

Das Betätigungsfeld der Geckenauer Wehr geht weit über den Einsatz in Brandfällen und technischer Hilfeleistung hinaus. Man widmet sich nicht nur mit Kommandant und Vereinsvorsitzenden Wolfgang Grom als Zugpferd und mit viel Herzblut der Inklusion und Integration – für dieses Engagement ist man vor einigen Jahren von der Regierung von Unterfranken bzw. vom Bezirk Unterfranken ausgezeichnet und prämiert worden -, sondern insbes. seit der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 auch der Unterstützung der Opfer dort. Im Mittelpunkt des Nachmittags im schmucken Geckenauer Feuerwehrheim stand dabei neben einem Rückblick auf die schreckliche Flutkatastrophe eine umfangreiche Bilderschau über die inzwischen 21 Hilfsaktionen im und für das Ahrtal. 55.000 € an Spendengeldern, 165 Ster Brennholz, Mehl, Eier und unzählige Sachspenden konnten aus der Region unmittelbar und persönlich an Hilfsbedürftige im Ahrtal übergeben werden. Eine stolze Bilanz, die aber noch ausgebaut werden soll. „Wir werden helfen, solang Hilfe gebraucht wird !“, versprach Kommandant Grom, der zusammen mit Katharina Prax die Hilfsaktionen initiiert hat.

Sichtlich beeindruckt von diesem großartigen Engagement abseits des Brandschutzes zeigte sich Innenstaatssekretär Sandro Kirchner, der den Wehrleuten wie auch den Ahrtal-Helfern ein dickes Lob aussprach. Dieser herausragende Einsatzwillen verdiene höchste Anerkennung. Sie alle wären Vorbilder in unserer Zeit. Auch Landrat Thomas Habermann, der selbst im vorigen Jahr bei einer der letzten Hilfstransporte als Beifahrer tüchtig mit angepackt und sich in persönlichen Gesprächen mit betroffenen Ahrtal-Bewohnern ein Bild gemacht hatte, würdigte die ehrenamtliche Leistung der Helfer. „Ihr seid großartige Botschafter unseres Landkreises !“, lobte er und freute sich, dass die Hilfstransporte fortgeführt werden, da die Flutopfer noch immer Unterstützung benötigen. Es wird noch Jahre dauern, bis die Schäden im Ahrtal behoben sind und wieder Normalität dort einkehrt. Zwischen Weihnachten und Neujahr wird man wieder mit Hilfsgütern in das Eifelgebiet fahren, versprach Wolfgang Grom am Ende der beeindruckenden wie berührenden Bilderschau.