Weihnachtsfahrt 2025 – Tegernsee, Regensburg & mehr

Weg von tristem Nebelgrau und Nieselregen in der Rhön und hin zu Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Der Geckenauer Feuerwehrverein hatte das richtige Los gezogen, als er mit 47 Teilnehmern aus nah und fern zu seinem schon traditionellen Ausflug in der Vorweihnachtszeit von der Rhön aus gen Süden aufbrach.

Unter der bewährten Führung von Kommandant und Vereinsvorsitzendem Wolfgang Grom steuerte man heuer den schönen Tegernsee an, wo nicht nur eine Schifffahrt auf die Reisegruppe wartete, sondern auch ein Besuch des dortigen Weihnachtsmarktes auf dem Programm stand. Die Rhöner genossen dabei sichtlich nicht nur das freundliche Wetter, sondern auch das Ambiente einer südbayerischen Veranstaltung im vorweihnachtlichen Gewand. Nach der Übernachtung in Kiefersfelden nahe der österreichischen Grenze ging es dann am nächsten Tag von Oberbayern in die Oberpfalz, wo man – dann allerdings bei Nieselregen – den traditionsreichen Christkindlmarkt in Regensburg einen Besuch abstattete.

Den zünftigen Abschluss des Adventsausflugs bildete schließlich auf der Heimfahrt das schon zur liebgewordenen Gewohnheit gewordene Schnitzelessen in Viereth. Alle Fahrtteilnehmer waren sichtlich angetan von der kleinen Auszeit inmitten der hektischen Zeit vor dem Weihnachtsfest.

Der Tegernsee war eines der Ziele des diesjährigen Ausflugs des Geckenauer Feuerwehrvereins.

25 Jahre Überraschungsfahrt – diesmal in’s Sauerland

Seit einem Vierteljahrhundert plant, organisiert und begleitet der Geckenauer Feuerwehrkommandant und Vereinsvorsitzender Wolfgang Grom Ausflugsfahrten mit dem Reisebus. In den vergangenen 25 Jahren haben die Teilnehmer so viele schöne Regionen und Städte in ganz Deutschland kennengelernt – auch einige Nachbarländer wurden dabei besucht. Zu seinem Jubiläum hat sich Wolfgang Grom etwas Besonderes, eine Überraschungsfahrt, einfallen lassen: Die Fahrtteilnehmer wussten dabei anfangs nur, dass es diesmal ins Sauerland geht.

Auch wenn der Himmel an den drei Reisetagen Freudentränen weinte, tat das der guten Laune keinen Abbruch. Man besichtigte am ersten Tag staunend das Besucherbergwerk Ramsbeck, in dem bis 1974 Blei- und Zinkerze abgebaut wurden. Als nächste Station wurde der bekannte Wintersportort Willingen angesteuert, wo mit der Mühlenkopfschanze eine der größten Skisprungschanzen sowie die längste Hängebrücke Deutschlands auf die Rhöner warteten. Nach einem gemütlichen Abend mit musikalischer Unterhaltung war die Besichtigung der berühmten Warsteiner Brauerei am nächsten Vormittag für alle Bierliebhaber ein besonderer Höhepunkt. Anschließend ging es nach Winterberg, wo Bobbahn, Skisprungschanze und der Erlebnisberg Kappe auf dem Programm standen. Der „Kahle Asten“, der zweithöchste Berg Nordrhein-Westfalens, wurde nicht bestiegen, aber immerhin umfahren. Auf der Rückreise am dritten Tag machte man noch einmal am Edersee Halt. Eine Schifffahrt und eine Staumauerführung durften natürlich nicht fehlen.

Überraschung dann beim Abendessen in Hettenhausen für Reiseführer Wolfgang Grom. Zu seinem 25jährigen Jubiläum trug Elke Müller ein eigens dafür formuliertes Gedicht vor und überreichte einen Holzteller mit Gravur. Anja Deget sang dazu ein „25Jahressdankeschönlied“. Sichtlich bewegt nahm der Jubilar das Lob und den Dank aller Fahrtteilnehmer, die auch diesmal restlos begeistert waren, entgegen.

Vier-Tages-Fahrt 2025: Die Berge Tirols

Wer eine Reise unternimmt, der kann viel erzählen. Das können jedenfalls auch die Teilnehmer an der traditionellen Vier-Tages-Fahrt, die der Feuerwehrverein Geckenau unter der Leitung seines Vorsitzenden Wolfgang Grom auch heuer angeboten hatte.

Diesmal hatte man sich als Ziel mit Mittersill den größten und bekannten Ort im österreichischen Oberpinzgau ausgesucht. Insgesamt 44 Männer und Frauen aus dem Besengau und der Umgebung stiegen am frühen Morgen des Fronleichnamstags in den Bus, der sie sicher nach Mittersill brachte. Dort besuchten die interessierten Fahrtteilnehmer zunächst das dortige Naturkundemuseum, bevor dann am Abend ein Alleinunterhalter im Hotel für Stimmung unter den Gästen aus der Rhön sorgte.

Am nächsten Tag steig man in Uttendorf in die Stubachweißseebahn, die hoch zu den beeindruckenden Gletscherseen führte. Nicht zu Fuß, sondern mit dem Bus wurde am Samstag dann der mit 3.798 m Höhe höchste Berg Österreichs, der Großglockner, in den Hohen Tauern angesteuert. Bestes Wetter garantierte einen grandiosen Blick auf die prächtige Bergwelt.

Außerdem stattete man noch dem schönen Städtchen Lienz, der siebtgrößten Stadt Tirols und wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Mittelpunkt Osttirols, einen Besuch ab.

Bevor es am nächsten Tag wieder zurück in den Besengau ging, konnte man noch Europas größte Wasserfälle, die “Krimmler Wasserfälle“ hautnah erleben. Ein atemberaubendes Schauspiel, die tosenden Wassermassen 380 m in die Tiefe stürzen zu sehen. Nach einem kurzen Abstecher in Kiefersfelden und einigen unschönen Staus erreichte die Reisegruppe – beladen mit vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen – am späten Abend wieder Geckenau.

Weihnachtsmarktfahrt 2024 nach Freiburg und Straßburg

Es hat schon ein wenig Tradition, wenn alljährlich im Advent Wolfgang Grom, der Vorsitzende des Geckenauer Feuerwehrvereins, zu einem Ausflug mit Weihnachtsmarktbesuch einlädt. War es in den vergangenen Jahren dabei u.a. ins Erzgebirge oder nach Oberbayern gegangen, so wählt er diesmal den vorweihnachtlichen Zauber der Weihnachtsmärkte in Freiburg sowie in Straßburg aus.

48 Teilnehmer aus dem Besengau und Umgebung bestiegen so am vierten Adventswochenende den Reisebus, der sie zunächst in die Schwarzwaldstadt brachte, wo sie die Angebote der mehr als 120 Marktstände in der malerischen Altstadt von Freiburg im Herzen des Breisgaus bestaunen und auch nutzen konnten. Übernachtet wurde anschließend im Hotel in Schallstadt, wo man mit einem Sektempfang und später von Alleinunterhalter Thomas vor dem Kaminfeuer und Glühwein im Freien überrascht wurde. Mit Reisebegleiterin Rita ging es dann am nächsten Tag ins benachbarte Elsaß und verfolgte dort die Spuren der Lebkuchenbäckerei. In Straßburg war die Adventsleckerei Lebkuchen erstmals 1412 erwähnt worden. Natürlich musste man auch dort über den wunderschönen Weihnachtsmarkt schlendern und die Stadt selbst bei einer Rundfahrt ein wenig kennenlernen. Zuvor hatte man dem Weindorf Gertwiller, der „Hauptstadt des Lebkuchens“, einen Besuch abgestattet, wobei die Rhöner Reisegruppe das legendäre „Lebkuchenhaus“ nicht außen vor ließ. Gerhard Stock war beim Abendessen zum Ende der Fahrt hin dann der Glückliche, dessen Losnummer auf den Riesenlebkuchen fiel, den man vom „Lebkuchenhaus“ mitgebracht hatte.

Vot dem weltberühmten gotischen Liebfrauenmünster stellten sich die Reiseteilnehmer zum obligatorischen Erinnerungsfoto.

Löwen on Tour!

Ein wenig große Fußballwelt schnupperten die Kicker der Geckenauer „Besengau-Löwen“ bei ihrem diesjährigen Ausflug, der sie u.a. zum Zweitliga-Aufsteiger SSV Jahn Regensburg führte. Bei weißblauem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen statteten sie dem dortigen Jahnstadion, das im kommenden Jahr seinen 10. Geburtstag feiern wird, einen Besuch ab, besichtigten die Spielerkabinen, die VIP-Logen, den Medienbereich und ließen sich ihre zahlreichen Fragen beantworten. Beim Gang über das Stadion-Viereck durften sie sich natürlich auch einmal auf den Auswechselbänken niederlassen. Zu gerne hätten sie auch einmal den Rasen des 18.000 Zuschauer fassenden Stadions getestet.

Mit dem Besuch des früheren Silberbergwerks in Bodenmais wartete allerdings schon der nächste Höhepunkt der Fahrt auf die „Löwen“. Im blauem Schutzumhang und mit gelbem Helm auf dem Kopf ging es mit einem lauten „Glück auf“ und fachlicher Führung unter Tage. Im 600 m langen „Barbarastollen“ erfuhren die Rhöner bei kühlen 5 Grad viel Wissenswertes über die kraftraubende, bis 1962 betriebene Arbeit im Silberberg.

Bevor man das Übernachtungsquartier in Lohberg erreichte, durfte natürlich ein Abstecher zum Großen Arber nicht fehlen. Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht starteten die Ausflügler am nächsten Morgen mit dem „Bähnle“ zum „Kleinen Arbersee“, dem „schönsten Bergsee des Bayerischen Waldes mit seinen schwimmenden Inseln“. Ein gemütlicher Rundgang“ rund um den idyllisch mitten in der Natur gelegenen See wirkte entspannend und machte Appetit auf den „Frühschoppen“ im Biergarten des „Seehäusls“ direkt am See mit seinem prächtigen Blick auf die umgebenden Bayerwaldberge.

Den Abschluss der Ausflugstour bildete das gemeinsame Abendessen in Viereth.