Geckenau Helau!

Ein fröhlicher Kinderfasching mit Groß und Klein wurde in Geckenau gefeiert. Mit dabei auch das Bastheimer Prinzenpaar (vorne links und rechts).

Weihnachts-Hilfstransport 2025 in’s Ahrtal

Seit der schrecklichen Flutnacht im Sommer 2021 organisiert die „Ahrtal Fluthilfe Geckenau“ Benefizaktionen, Spendenaufrufe und Hilfstransporte. Insgesamt schon zwölfmal ist man seitdem zu betroffenen Menschen gefahren, hat man Mobiliar, Fahrräder, Haushaltsgeräte und Brennholz an die Opfer verteilt, hat man insbesondere auch den Menschen mit Handicap der Lebenshilfe Ahrweiler, die damals zwölf Menschenleben im Wohnheim Sinzig beklagen mussten, mit Lebensmitteln und Geldspenden unter die Arme gegriffen.

Kurz vor dem Jahreswechsel ist nun einer der Hauptinitiatoren der „Ahrtal Fluthilfe Geckenau“, Wolfgang Grom, mit Helferinnen und Helfern aus Geckenau, Wegfurt und Oberstreu und mit einem von der Fa. Alexander Dorst, Oberstreu, incl. Sprit zur Verfügung gestellten LKW erneut ins Ahrtal gefahren.

Diesmal konnten sie mit einem von einem 75-jährigen Rentner aus Eußenhausen gespendetem Brennholz, mit selbstgebackenen Christstollen, mit von der Mellrichstädter Wirsingmühle gesponsortem Mehl und mit Eiern vom Reyersbacher Eierhof Then vielen Menschen im Ahrtal noch eine nachträgliche weihnachtliche Freude bereiten.

Dabei mussten die Helfer aus der Rhön feststellen, dass auch viereinhalb Jahre nach der Flutkatastrophe noch längst nicht alle Wunden vernarbt sind. Mit großer Freude und Dankbarkeit wurden auch diesmal wieder die Spenden entgegengenommen.

Insgesamt wurden durch die Ahrtal-Hilfsaktion nun schon 60.500 € an Geldspenden, 220 Ster Brennholz und zahlreiche Sachspenden gesammelt und an die Flutopfer weitergereicht.

Spenden werden auch weiterhin gesammelt und weitergereicht – gerne an das Hilfekonto des Geckenauer Feuerwehrvereins mit der IBAN: DE29 7935 3090 0011 0693 25Stichwort „Flutopfer“

Weihnachtsfahrt 2025 – Tegernsee, Regensburg & mehr

Weg von tristem Nebelgrau und Nieselregen in der Rhön und hin zu Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Der Geckenauer Feuerwehrverein hatte das richtige Los gezogen, als er mit 47 Teilnehmern aus nah und fern zu seinem schon traditionellen Ausflug in der Vorweihnachtszeit von der Rhön aus gen Süden aufbrach.

Unter der bewährten Führung von Kommandant und Vereinsvorsitzendem Wolfgang Grom steuerte man heuer den schönen Tegernsee an, wo nicht nur eine Schifffahrt auf die Reisegruppe wartete, sondern auch ein Besuch des dortigen Weihnachtsmarktes auf dem Programm stand. Die Rhöner genossen dabei sichtlich nicht nur das freundliche Wetter, sondern auch das Ambiente einer südbayerischen Veranstaltung im vorweihnachtlichen Gewand. Nach der Übernachtung in Kiefersfelden nahe der österreichischen Grenze ging es dann am nächsten Tag von Oberbayern in die Oberpfalz, wo man – dann allerdings bei Nieselregen – den traditionsreichen Christkindlmarkt in Regensburg einen Besuch abstattete.

Den zünftigen Abschluss des Adventsausflugs bildete schließlich auf der Heimfahrt das schon zur liebgewordenen Gewohnheit gewordene Schnitzelessen in Viereth. Alle Fahrtteilnehmer waren sichtlich angetan von der kleinen Auszeit inmitten der hektischen Zeit vor dem Weihnachtsfest.

Der Tegernsee war eines der Ziele des diesjährigen Ausflugs des Geckenauer Feuerwehrvereins.

Feuerdrachen erkunden das Atemschutzzentrum Rhön-Grabfeld

Anfang November kamen die Feuerdrachen Besengau zu ihrem 9. Treffen im Jahr 2025 zusammen.

Ein ganz besonderes Programm hatten die Betreuer der Kinderfeuerwehr Geckenau gemeinsam mit Sandra Maag von der Freiwilligen Feuerwehr Salz für dieses Treffen organisiert: eine Besichtigung des Atemschutzzentrums Rhön-Grabfeld.

19 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren folgten der Einladung und lernten von Maskenreinigung, Flaschenprüfung und Befüllung bis hin zur Kontrolle des Atemschutzgerätes alle wichtigen Arbeitsschritte der Atemschutzwerkstatt kennen.

Besonders aufregend war für alle Teilnehmer die persönliche Erkundung der Atemschutz Übungsstrecke, wo es im Hellen und abschließend auch im Dunkeln durch einen aufregenden und anspruchsvollen Parcours ging.

Klappen mussten geöffnet, Rohre und Öffnungen durchklettert und unterschiedliche Höhen erklommen werden. Ganz nach dem Motto „Keiner wird zurückgelassen“ schafften es alle 19 Kinder wieder gesund und munter aus dem Gitterkäfig heraus und nahmen ganz viele tolle Eindrücke mit nachhause und vor allem den größten Respekt für die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen, die für uns immer wieder auf dieser Übungsstrecke trainieren und uns im Fall der Fälle das Leben retten können.

Die Kinderfeuerwehr Besengau vor dem Atemschutz-Übungszentrum in Salz.

Ein überdachter Rastplatz auf dem Marienweg für Wanderer, Radfahrer und Spaziergänger

Rolf Mörchel, Richard Reinhart und Peter Waizmann haben dafür gesorgt und sind damit Vorbilder für bürgerliches Engagement.

Drei engagierte Bürger aus Braidbach und Geckenau haben eine überdachte Rastgelegenheit auf dem Marienweg angelegt. Mit ihren Unterstützern Udo Hückl (links) und Bürgermeister Tobias Seufert (rechts) freuen sich (ab 2.v.links) Rolf Mörchel, Peter Waizmann und Richard Reinhart über das gelungene Werk.

Fast 2000 km lang ist der Fränkische Marienweg, der auch durch den kleinen Besengau-Ort Braidbach führt. Von dort aus kann man im Tal des Riedwiesenbachs die idyllisch am Waldrand gelegene Marienkapelle – ein wahres Kleinod – im Nachbardorf Geckenau erreichen.

Der Weg zwischen Braidbach und Geckenau abseits der Autostraße wurde erst vor wenigen Jahren so hergerichtet, dass er gerne von Radfahrern, Pilgern, Wanderern und Spaziergänger befahren bzw. begangen wird. Und nun ziert den Weg fast exakt in der Mitte zwischen den beiden Ortschaften eine kleine, überdachte Sitzgruppe, die jedermann zu einer Rast einlädt. Ihre Fertigstellung wurde vor einigen Tagen zünftig mit Bier und geistigen Getränken sowie Bratwürsten vom Grill gefeiert.

Die Idee zu diesem Rastplatz hatten mit Peter Waizmann und Rolf Mörchel zwei Bürger aus Geckenau und mit Richard Reinhart ein Braidbacher. Und sie setzten ihre Idee auch tatkräftig um, übernahmen Organisation, Durchführung und Kosten und freuten sich nun gemeinsam mit Bürgermeister Tobias Seufert und dem Ortsbeauftragten von Geckenau, Wolfgang Grom, über das gelungene Projekt.

Ruhebank und Rentner-Treff

„Wir wollten eine Ruhebank für die Leute auf dem Weg haben, die hier immer unterwegs sind und sich einmal ausruhen wollen. Natürlich haben wir dabei auch an uns gedacht. Denn so können wir uns künftig im Rentnerdasein auf halber Strecke treffen“, erläutern die Drei und lachen dabei. „Wir haben hier ein richtig kleines Ausflugsdomizil, das dazu noch einen herrlichen Blick auf die Arbeit des Bibers unten im Riedwiesenbach bietet“, schwärmt das Trio.

Daher haben sie auch den passenden Spruch „Ich und du Rast und Ruh !“ in das Fichtenholz eingravieren lassen. Schon vor zwei Jahren war der Gedanke geboren worden. Doch das ursprünglich für die Herstellung der Sitzgruppe mit Überdachung vorgesehene regionale Unternehmen hatte die Produktion dafür eingestellt.

Bei einer Zimmerei in Thüringen sind sie schließlich fündig geworden. Bevor das gute Stück angeliefert und aufgestellt werden konnte, hatte Udo Hückl den Platz modelliert und die Mitarbeiter des Bauhofs die Unterbau- und Pflasterarbeiten durchgeführt. „Glücklicherweise hatte die Gemeinde die Fläche beim damaligen Wegebau gleich reservieren lassen“, wirft Bürgermeister Seufert noch ein. Die Pflege und Wartung des gemütlichen Rasthäuschens übernehmen ebenfalls die drei Sponsoren.

Ein schönes Fleckchen wartet nun auf viele müde, verschwitzte und ermattete Besucher, auch wenn es dort nicht immer die von Herbert und Tobias Seufert gespendeten leckeren Wildbratwürste und Getränke geben wird.