Die schreckliche Flutnacht im Ahrtal am 14./15.07.2021 wird wohl ewig in die Erinnerung der Menschen dort eingebrannt bleiben. 133 Menschen haben damals im Ahrtal ihr Leben verloren. Darunter zwölf Bewohner des Wohnheims der Lebenshilfe Ahrweiler in Sinzig die in den Fluten ertranken.
Angesichts dieser Tragödie unterstützt die „Ahrtalhilfe Geckenau“ die Lebenshilfe und die Menschen mit Handicap dort regelmäßig mit Sach- und Geldspenden. Unter der Regie von Katharina Prax und Wolfgang Grom wurden Spendenaufrufe verfasst und mehrfach Hilfstransporte organisiert. Mit den aus der Region Rhön-Grabfeld gespendeten Lebensmitteln (Eier, Kartoffeln, Mehl usw.), kleinen Präsenten, selbstgebackenen Plätzchen und Christstollen, einer Weihnachtskrippe sowie einem höheren Spendenbetrag hat man in den vergangenen Jahren versucht, die Not zu lindern. Die Hilfstransporte von Wolfgang Grom und seinen Mistreitern werden stets mit großer Freude und einem fröhlichen Hallo von den Menschen mit Handicap begrüßt.
Anlässlich des 40jährigen Bestehens der „Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler e.V.“ war auch die „Ahrtalhilfe Geckenau“ zum Sommerfest nach Sinzig eingeladen worden. Gerne nahmen die Ahrtalhilfe sowie der stv. Stadt- und Kreisbeauftragte des Malteser Hilfsdienstes e.v. Mellrichstadt, Peter Kirchner, – der Malteser Hilfsdienst stellt seit Jahren einen Lkw kostenlos für die Hilfstransporte zur Verfügung – daran teil. Unter den Ehrengästen befanden sich die rheinland-pfälzische Sozialministerin Dörte Schall sowie die ehemalige Bundesgesundheitsministerin und jetzige Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt. Die Rhöner erlebten einige wunderschöne Stunden in der Region, in der die Wunden der Flutkatastrophe nun langsam vernarben. Das Fazit von Peter Kirchner: „Es war sehr schön und ergreifend, wie sich die Leute über den Besuch gefreut haben. Man hat gesehen, dass die Freude echt und nicht gespielt/ gekünstelt war.“



Spenden werden auch weiterhin gesammelt und weitergereicht – gerne an das Hilfekonto des Geckenauer Feuerwehrvereins mit der IBAN: DE29 7935 3090 0011 0693 25 – Stichwort „Flutopfer“
